eCME-Fortbildungen

Hier finden Sie eine Übersicht über unsere eCME-Module, die Sie online bei unseren Kooperationspartnern MedLearning und akademosakademie bearbeiten können.


Testosteronmangel – eine oft unerkannte Nebenwirkung von Opioiden

Opioide werden aufgrund ihrer hohen analgetischen Potenz immer häufiger zur Therapie starker chronischer Schmerzen eingesetzt. Über bekannte Nebenwirkungen wie Obstipation, Übelkeit und Erbrechen hinaus kann sich die Anwendung von Opioiden allerdings auch negativ auf die körpereigene Testosteronproduktion auswirken. Viele männliche Patienten entwickeln daher unter einer längerfristigen Opioidtherapie einen opioidinduzierten Testosteronmangel, der oft mit spürbaren Symptomen assoziiert ist. Ein solcher durch Opioide ausgelöster männlicher Hypogonadismus wird jedoch häufig von Ärztinnen und Ärzten nicht erkannt.

Der Schmerzspezialist Priv.-Doz. Dr. Stefan Wirz (GFO-Kliniken Bonn, Betriebsstätte Cura Krankenhaus, Bad Honnef) stellt in dieser Fortbildung wichtige Studienergebnisse vor und berichtet über seine eigenen Erfahrungen zu diesem oft verkannten Krankheitsbild. Zudem gibt er praktische Tipps, wie die Beschwerden der Patienten wirksam gelindert und gleichzeitig deren Lebensqualität erhöht werden kann.
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Testosteron & Psyche: Wirkung auf Stimmung, Selbstwert und Lebensqualität

Das männliche Sexualhormon Testosteron beeinflusst nicht nur die physischen Körperfunktionen wie beispielsweise Muskelstärke oder penile Funktion – es hat auch eine Wirkung auf die Psyche des Mannes. Brachte man früher risikoaffines und aggressives Verhalten in Zusammenhang mit Testosteron, so sieht man die Zusammenhänge heute differenzierter. Man weiß, dass Testosteron vielmehr Verhaltensweisen fördert, die auf den Erhalt des sozialen Status bzw. auf eine generelle Motivation zielen. Dieser Erkenntnis folgend kann ein Testosteronmangel beim Mann zum Beispiel zu Niedergeschlagenheit, reduzierter Selbstwahrnehmung und sogar zu einer manifesten Depression führen. Kann sich im Gegenzug eine Testosterontherapie positiv auf psychische Erkrankungen auswirken – ja vielleicht sogar eine Depression „heilen“?

Prof. Michael Zitzmann (Centrum für Reproduktionsmedizin & Andrologie, Münster) geht dieser Frage anhand der wichtigsten Studienergebnisse nach und zeigt, wie die daraus resultierenden Erkenntnisse einfach in den Praxisalltag übertragen werden können.
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Testosteron und Typ-2-Diabetes – Welche Zusammenhänge gibt es?

https://cme.medlearning.de/besins/indikationen_testosteron_diabetes.htm

Typ-2-Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko, einen männlichen Hypogonadismus zu entwickeln. Andererseits entwickeln Männer mit Testosteronmangel häufig eine Insulinresistenz oder einen Typ-2-Diabetes – zwischen beiden Krankheitsbildern besteht somit ein bidirektionaler Zusammenhang. Ergebnisse einer großen randomisierten placebokontrollierten Studie aus dem Jahr 2021 zeigen, dass eine Testosterontherapie bei Prädiabetikern mit niedrigen Testosteronspiegeln die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes verhindern oder bei neu diagnostizierten Typ-2-Diabetikern die Diabetes-Diagnose rückgängig machen kann.

Prof. Aksam Yassin, tätig an der Dresden International University sowie Weill Cornell School of Medicine, Doha/Katar, fasst in dieser Fortbildung die wichtigsten Studienergebnisse zum Thema Testosteron und Typ-2-Diabetes zusammen und erläutert, worauf im Praxisalltag geachtet werden sollte.
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Steroidhormone – Synthese, Substanzklassen & Wirkungen

Mineralokortikoide, Glukokortikoide und Sexualhormone sind chemisch eng verwandt. Denn der erste Schritt ihrer Synthese ist identisch, bevor sie sich im weiteren Verlauf durch die spezifische enzymatische Ausstattung in den Zielgeweben, beispielsweise Nebennierenrinde und Gonaden, aufteilt. Steroidhormone haben vielfältige Wirkungen und spielen auch in der Medizin eine wichtige Rolle.

In hormonellen Kontrazeptiva und Hormontherapie-Präparaten werden häufig synthetische Sexualhormone eingesetzt. Diese können mit unterschiedlichen Bindungsaffinitäten und Halbwertszeiten an Estrogen-, Progesteron-, Androgen- und Wachstumshormonrezeptoren binden. Insbesondere in der Hormonersatztherapie (HRT) – häufiger als in hormonellen Kontrazeptiva – finden auch natürliche bzw. bioidentische Hormone Anwendung.

Selektive Estrogenrezeptor-Modulatoren (SERMs) werden wiederum zur Behandlung der Osteoporose und des hormonsensitiven Mammakarzinoms eingesetzt. Selektive Progesteronrezeptor-Modulatoren (SPRMs) hingegen als „Pille danach“, zur Abortinduktion und in der medikamentösen Myomtherapie.
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Zervixlängenmessung zur Prädiktion der Frühgeburt

Die Länge der Zervix ist derzeit das wichtigste Kriterium, um das Risiko einer Frühgeburt zu beurteilen. Zwar klingt die Messung der Zervixlänge per Sonographie zunächst nach einer einfachen Methodik, aber wie so oft steckt der Teufel im Detail, um zu korrekten Ergebnissen zu kommen. Prof. Karl-Oliver Kagan hatte als einer der ersten diese Messmethode genauer betrachtet und 2015 in seiner Publikation Kriterien aufgestellt, wie man zu reproduzierbaren korrekten Ergebnissen gelangt. Diese sind mittlerweile fester Bestandteil der Leitlinie zur Prävention der Frühgeburt.

Prof. Kagan bietet Ihnen in dieser Online-Fortbildung praktische Tipps zur Zervixlängenbestimmung und nennt auch die klassischen Fehler bei der Messung.
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Progesteron zur Prävention der Frühgeburt

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MedLearning

Das Fortbildungsportal cme.medlearning.de realisiert seit 2010 Online-Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesärztekammer. Alle zertifizierten Online-Fortbildungen sind aktuell, inhaltlich ausgewogen, produktneutral, werbefrei und berücksichtigen moderne didaktische Konzepte. Die namhaften Autorinnen und Autoren der Fortbildungen sind Allgemeinärzte, Fachärzte und Spezialisten aus Praxis, Lehre und Forschung.

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Der akademos Wissenschaftsverlag bietet seit 2006 Hybrid-Fortbildungen (online und print) für verschiedene Fachbereiche an, die durch die Ärztekammer Hamburg bzw. Ärztekammer Berlin auch zur Fortbildung zertifiziert sind. Die akademosakademie führt das bewährte Konzept des Fachverlages nun fokussiert auf den Onlinebereich fort. Die Autorinnen und Autoren sind jeweils Experten auf ihrem Fachgebiet und verfassen ihre Beiträge praxisorientiert, auf dem aktuellen Wissensstand und unter Berücksichtigung der jeweiligen Leitlinien. Die nach Beantwortung der Fragen erworbenen Fortbildungspunkte werden automatisch Ihrem Punktekonto gutgeschrieben.

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