Weitere Androgene im Überblick

Neben Testosteron selbst können auch dessen Vorstufen oder Metaboliten androgene Wirkungen ausüben. Dazu zählen Dihydrotestosteron (DHT) und Dehydroepiandrosteron (DHEA).1


Dihydrotestosteron (DHT)

Testosteron kann in bestimmten Zielgeweben durch eine enzymatische Umwandlung in Dihydrotestosteron (DHT) konvertiert werden. DHT ist im Vergleich zu Testosteron ein potenteres Androgen, da es eine höhere Affinität zum Androgenrezeptor und folglich eine größere biologische Aktivität aufweist.1
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Dehydroepiandrosteron (DHEA)

Dehydroepiandrosteron (DHEA) wird hauptsächlich in der Nebennierenrinde gebildet und dient als Vorstufe für die Testosteron- und Östrogensynthese.2,3 Es verfügt im Vergleich zu Testosteron nur über eine schwache androgene Wirkung.4
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  • 1.

    Aktories, K., Förstermann, U., Hofmann, F.B., Starke, K. (2005). Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie. Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 9. Auflage.

  • 2.

    Nieschlag, E., Behre, H. M. (2012). Testosteron: Action Deficiency Substitutions. Cambridge Universtity Press, 4. Auflage.

  • 3.

    Kostas, L., Kassi, E., Prokopiou, M., Chrousos, G.P. (2014). Adrenal Androgens and Aging. MD Text.com.

  • 4.

    Nieschlag, E., Behre, H. M., Nieschlag, S. (2001) Andrology: Male Reproductive Health and Dysfunction. Springer Verlag, 2. Auflage.